Netzwerk Jugend-Obmann Harald Hochedlinger im Porträt

Seit März 2017 ist der 27-jährige Mostviertler Obmann des Netzwerks Jugend, welches ein Teil der Initiative Forum Land ist. In einem ersten Interview stellt er sich und die Beweggründe für seinen Einsatz kurz vor.

(c) Theo Kust

1.) Warum engagierst du dich für das Netzwerk Jugend?

Weil es mir ein Anliegen ist, dass junge Menschen, die sich für den Ländlichen Raum engagieren, die Möglichkeit haben, sich über Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinweg zu vernetzen. 

2.) Was möchtest du mit dem Netzwerk Jugend erreichen?

Das Netzwerk Jugend hat das Ziel, Themen des Ländlichen Raums zu beleuchten, denen sich junge Erwachsene stellen werden (müssen) – also von der Infrastruktur angefangen über die Kinderbetreuung bis hin zu Digitalisierung. Es geht darum, die eigenen Ideen einzubringen. Natürlich sind die Themen je nach Region unterschiedlich anzugehen, dadurch kann man auch seinen eigenen Horizont erweitern.

3.) Für wen denkst du ist das Netzwerk Jugend gedacht?

Es gibt Zeiten als Jugendlicher, in denen man viele neue Menschen kennenlernt, und es gibt Zeiten, wo sich das Leben formt, wo man sich beruflich und privat verändert, die Weichen stellt. Das Netzwerk Jugend soll hier ein Anknüpfungspunkt sein, wo man wieder mit alten Bekannten zusammenkommt und Erfahrungen weitergeben kann.

4.) Wie schaut dein Werdegang aus?

Ich war Landesobmann der Landjugend, jetzt engagiere ich mich unter anderem als Gemeinderat. Privat habe ich bereits vor einigen Jahren den landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb von meinen Eltern übernommen.

5.) Was ist dein Lebensmotto?

„Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ (Johann Wolfgang v. Goethe)

04. Oktober 2017